Inzwischen sind wir schon bei Teil 3 der Berichterstattung für die zuhause gebliebenen angekommen

Meine nette Idee,  nur einen Beitrag zu schreiben, war wohl zu ehrgeizig. Es gibt hier in einer Woche so wahnsinnig viel zu sehen, zu erleben und zu erzählen, und all das, was wir gerade live erleben dürfen, wollen wir euch auch nicht vorenthalten.

Wenn ihr Zeit und Lust habt, seid ihr also herzlich eingeladen, uns weiterhin bei unserem Abenteuer #CHIOAACHEN begleiten. Dadurch, dass wir offiziell akkreditiert sind, kommen wir in Bereiche, in die wir als Besucher gar nicht reinkommen würden und können euch noch besser mitnehmen. Am Vormittag findet man mich im Pressezentrum. Ich bearbeite die Bilder vom Vortag und versuche euch den Blog bis mittags fertigzumachen. Da müssen die Finger ganz schön fliegen auf der Tastatur und oft schaffe ich es nicht rechtzeitig zum Mittagessen im Riders Club. Das Essen hier auf dem CHIO darf man sich aber auf gar keinen Fall entgehen lassen, da ist ein Stand leckerer als der andere und auch wir werden hier vom Feinsten versorgt. Für Nina stehen eigene Termine auf dem Programm. Die Mädels haben viele Termine in der Bloggerlounge, nicht nur Meet & Greets mit den Followern, die sich immer mal über ein Live-Treffen mit ihren Mädels freuen, sondern auch zu verschiedenen Interviews mit Reitern, Pflegern und vielen mehr.

Aus diesen Treffen entstehen dann die Videos, die ihr auf den Kanälen der verschiedenen Blogger finden könnt, wie z.B. hier das komplette Interview mit Julia Krajewski, die den Mädels Rede und Antwort stand auf alle Fragen, die sie hatten. Die Interviews sind meistens sehr herzlich und locker, es wird viel gelacht und alles wird recht locker gesehen. Das Video haben wir vorsichtshalber als Dauerwerbesendung gekennzeichnet, da uns erst hinterher aufgefallen ist, dass die beiden Taschen da stehen, als hätte man sie absichtlich dahin gestellt. Leider zu spät, um sie noch zu entfernen.

Währenddessen war ich schon bei der Vielseitigkeitsdressur unterwegs

und konnte dem Schwedischen Team bei den Vorbereitungen für einen Start und der Dressur über die Schulter schauen

Ich brauche euch  nicht zu erzählen, dass das Dressurergebnis in der Vielseitigkeit immer wichtiger wird und man sich manchmal echt wundern muss, was für Qualitäten hinter diesen oft verkannten Allroundern stecken. Es reicht einfach nicht aus, nur schnell galoppieren und gut springen zu können, ohne eine gute Ausgangsposition in der Dressur, wird man immer das Feld von hinten aufrollen  müssen und darauf hoffen, dass andere Fehler machen. Und das will man ja nicht. Also gilt es, das Bestmögliche aus der Dressur rauszuholen. Der Schwedin auf den folgenden Bildern ist das sehr gut gelungen, sie kam, wenn ich es richtig mitbekommen habe, mit 74% aus der Dressur.

Einen Reiter konnte ich  noch fotografieren, bevor ich schon wieder unterwegs war ins Springstadion. Manchmal wäre ich echt gerne überall gleichzeitig, aber so bin ich halt mal hier, mal da.

Zurück im Springstadion beim Vielseitigkeits-Springen

Leider hat das Wetter, das uns bisher mit schönstem Sonnenschein verwöhnt hat, die Vielseitigkeitsreiter ein bisschen im Stich gelassen. Sie mussten ihre Prüfung im Nieselregen reiten, deshalb müsst ihr bitte meine Fotoqualität entschuldigen.

Nach dem Springen ging es für die Buschis ins Gelände

Ich habe so unglaublich viele Bilder gemacht und dadurch, dass ich in diesem Jahr im Leibchen unterwegs war, kam ich natürlich viel besser an die Reiter ran, als im letzten Jahr, als ich mitten aus der Menge raus fotografiert habe und mich immer zur Seite schieben lassen musste.

Und beim Sortieren konnte ich  mich nicht für rund 10 Bilder entscheiden, die den Blog füllen sollten. Also musste Plan B her. ich habe sie euch in einem Video verarbeitet. Ich weiß nicht, ob euch der Versuch gefällt, schaut euch das mal an, aber so konnte ich eben alles verarbeiten, was einigermaßen gut war. Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Video.

Den U 25 Springpokal mal hautnah erleben

durfte ich heute direkt aus dem Parcours. Das ist  natürlich nochmal was ganz anderes, als es nur von der Tribüne aus anzuschauen. Die U 25 Reiter lieferten hier gute Runden im Umlauf, in dem es erst mal drum ging fehlerfrei zu bleiben und ein spannendes Stechen. Schaut mal rein, ich finde, es sind tolle Bilder geworden, so ganz nah dran.

Diese Woche hätte ich gerne einen Schrittezähler dabei gehabt

Nach den U25 Reitern ging es wieder einmal quer über das Gelände in Richtung der Vierspänner Fahrer.

Ich hatte praktisch dauerhaft die Chio Aachen App offen, um zu entscheiden, wo es mich und meinen Foto als nächstes hinverschlägt. Drei Prüfungen gleichzeitig, Nina`s Termine, die ich ab und zu als Fotograf begleitete, die zahlreichen Treffen, wie z.B. der Presseempfang von Rolex, bei dem wir dabei sein durften, es wurde keine Sekunde langweilig. Ich habe immer versucht Material zu sammeln, nebenher immer wieder im Pressezentrum zu sitzen, das Material verarbeiten, euch mitzunehmen und trotzdem so viel wie möglich mitzubekommen. Trotzdem war auch zwischendurch immer wieder Zeit für einen Besuch bei unseren Partnern. Neben einem schönen Abend mit dem gesamten Magic Tack Team, stand natürlich auch ein Besuch bei Hauke Schmidt an.  Der stellt traditionell auf dem CHIO seine Handschuhe aus und hatte auch wieder Neuheiten und eine Auszeichnung der Firma Cavallo im Gepäck, über die ich euch bald mehr erzählen werde.

Und weiter ging es, diesmal wieder ins Gelände.

Die Geländestrecke durften wir uns schon am Mittwoch mit dem Vielseitigkeitsparcoursbauer anschauen. Bei der Gelegenheit erfuhren wir auch mehr darüber. Zur Weltmeisterschaft wurde die Strecke ja komplett neu angelegt. Dabei wurde inmitten der riesigen Grünflächen, praktisch mitten in der Stadt Aachen, eine Trasse gebaut, auf der sowohl die Strecke der Reiter, als auch  der Fahrer gebaut wird. Die Trasse ist komplett drainagiert, und wird liebevoll gepflegt, um den Pferden zum Turnier optimale Bedingungen zu bieten. Die Hindernisse werden nur für dieses Turnier aufgebaut, danach werden sie wieder abgebaut und fürs nächste Jahr eingelagert. Auf den Wiesen rund um die Trasse weiden dann wieder die Kühe. Und natürlich war ich wieder mit der Kamera im Gelände dabei. Es war diese Woche tatsächlich das erste Mal, dass ich Fahren fotografiert habe, und dann gleich Vierspänner, das ist nochmal eine ganz andere Nummer, als  einen einzelnen Reiter zu haben. Aber ich habe es probiert und zeige euch hier wieder die besten Ergebnisse.

Mit dem Rolex Grand Prix ging eine unglaubliche und ereignisreiche Woche  beim CHIO Aachen zu Ende

Ich habe unzählige Fotos gemacht, viele neue Leute kennengelernt, viel gelacht, gearbeitet, fotografiert und gesehen

und mit den Impressionen vom Rolex Grand Prix verabschiede ich mich von euch für diesen Beitrag und freue mich schon jetzt auf die nächsten Events, die schon in unserem Terminkalender stehen.

 

Der Parcoursdienst und die Fotografen sind bereit

 

Zwischen dem ersten und dem zweiten Anlauf gab es noch weitere Siegerehrungen, und nach dem zweiten Umlauf wurde der Parcours für die 5 Teilnehmer im Stechen umgebaut

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