ORTEMA SPORT PROTECTION

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Ich muss ja nicht so weit ausholen, die meisten hier wissen ja aus meinen Storys, dass ich neben meinem Hauptzuhause, an dem ich ziemlich selten anzutreffen bin, meinem zweiten Zuhause, dem Reitverein, inzwischen noch ein drittes Zuhause habe.

Seit ich im Mai 2016 in der Ortema in Markgröningen zur Rehabilitation war und die Mannschaft dort mich mit ihrem Fachwissen, aber auch ihrem Ehrgeiz und Motivationstalent wieder auf die Beine gestellt hatte, so dass ich tatsächlich für einige Zeit schmerzfrei war und schon ein halbes Jahr nach meinen zahlreichen Wirbelbrüchen wieder reiten konnte, bin ich dort praktisch Dauergast.

Nach der langen Zeit nach der Metallentfernung, in der ich gar nichts machen durfte, kam ich nicht mehr ihn Gang. Erst als ich mich daran erinnerte, was die Jungs und Mädels dort für einen tollen Job gemacht hatten, meldete ich mich in deren Geschäftszweig, dem Medical Fitness an, um die Zeit bis zur nächsten Reha, optimal zu überbrücken.

Das war auch gut so.

Das Medical Fitness ist kein “normales” Fitnessstudio, sondern ausgerichtet auf Menschen mit Problemen, die dort von den geschulten Mitarbeitern genau auf ihr persönliches Problem angepasst, trainiert werden. Die mögliche Rücksprache mit den Ärzten und den Therapeuten der Reha, die mich ja schon kannten, gab mir die Sicherheit, dass ich hier trainieren kann, ohne noch mehr Schaden anzurichten.

Und so kam es, dass ich natürlich auch täglich an den Schaukästen vorbeilief und mich natürlich für das interessierte, was da ausgestellt war, weil das ja perfekt  zu mir und auch zum Reitsport passen könnte, momentan aber noch nicht mit dem Reitsport verbunden ist.

Und so entwickelte sich unsere Zusammenarbeit

Erst läuft man jeden Tag an den Schaukästen vorbei und denkt, ” Gute Sache” dann fängt man an sich damit zu beschäftigen, liest die dazugehörigen Flyer, was denn die Sachen so können, für was sie gedacht sind und wundert sich, warum diese zwar schon in zahlreichen Sportarten wie Skisport, Radsport, Mountainbike, Eishockey und vielen mehr fest etabliert sind und hier sogar die Spitzensportler ausstatten, aber nicht im Reitsport vertreten sind.

Dabei ist das doch gerade für uns perfekt.

Warum?

Das will ich euch gerne erklären.

Früher war es ja völlig normal ungeschützt zu reiten.

Wer ohne Helm ritt galt als cool.

Irgendwie schien das  ein Zeichen zu sein Reiten zu können.

Wer einen Helm trug, hatte Angst runterzufallen, also gab er zu, nicht reiten zu können.

Ja, so war das tatsächlich zu meiner Jugendzeit. Gut, dass sich dass inzwischen gewandelt hat.

Schaue ich mich so im Reitverein um, so reiten ganz klar alle Jugendlichen mit Helm und darüber wird auch nicht diskutiert. Auch  nach dem 18. Geburtstag, an dem früher das erste Ziel war endlich ohne Helm reiten zu dürfen, tragen die meisten noch den Helm, weil sie das so gewöhnt sind, weil die Helme bequemer geworden sind, und weil es ja fast alle tun.

Inzwischen fühlt man sich eher komisch oben ohne zu reiten, und das ist gut so. Und auch sonst hat sich ja viel geändert im Vergleich zu früher. Helme und Schutzausrüstungen sind in allen Bereichen normal geworden, und so hielt das natürlich auch und gerade im Reitsport Einzug.

Bei Geländeprüfungen wurde die Schutzwestenpflicht eingeführt, Airbagwesten kamen in den Handel, die sich im Falle eines Sturzes blitzschnell aufblasen und den Aufprall dämpfen.

Eine zeitlang beobachtete man skeptisch die Reiter, die sich die teuren Teile schon gegönnt hatten, aber mit der Zeit sah man sie immer mehr und so zog auch eine bei uns ein.

Auch die Schutzwesten wurden immer weiterentwickelt und wandelten sich vom steifen Panzer zum gut angepassten Utensil, dass aus dem Vielseitigkeitssport nicht mehr wegzudenken ist und sicherlich seitdem sehr viele Verletzungen verhindert hat.

Aber dann kam meine Zeit als Ponygruppenreitlehrer.

Diese kleinen zarten Mäuse mit gerade mal 6 Jahren, teilweise unter 20 kg Körpergewicht saßen auf den Ponys, die eben durchaus Lebewesen sind, von denen man runterfallen kann und man versucht natürlich diese Mäuse bestmöglich zu schützen.

Aber hier hatte ich mit den festen Geländewesten aus dem Vielseitigkeitssport so meine Probleme. Und das brachte mich in eine Zwickmühle. Ich möchte ja, dass sich die Kinder in der Ponygruppe frei auf dem Pferd bewegen können.

Zu meiner Zeit hat man ja noch mit Voltigieren angefangen und durfte erst mit 12 Jahren anfangen zu reiten, heute ist das eben anders. Die Kinder werden von Kopf bis Fuß eingepackt, aus Sparsamkeitsgründen gerne auch in den Panzer der großen Schwester oder einem, den man zu reinwachsen gleich eine Nummer größer genommen hat.

Das ging gar nicht.

Ich habe mich nicht selten bei den Eltern unbeliebt gemacht, indem ich gefordert habe, dass die Kinder geführt werden.

“Wieso, die haben doch einen Schutz, da kann doch nichts passieren”

Doch, kann es trotzdem.

So ein kleines 20kg-Kind wird nie in der Lage sein ein 300kg Pony zu kontrollieren und jeder Sturz ist einer zuviel.

Egal ob mit oder ohne Weste.

Der zweite Grund ist, dass ich ja die Kinder auf dem Pony erstmal in Bewegung bringen wollte.

Da wurde mit Ringen und Bällen gespielt, da kreiste man die Arme, machte sich groß und ging auf dem Ponyhals schlafen, man saß mal rückwärts auf dem Pony und stieg mit einem Purzelbaum ab.

Aber die Kinder mit Panzer konnten das nicht.

Bewegungen waren eingeschränkt, beim Armekreisen jammerten sie, dass es weh tut, vor dem Absteigen mussten wir teilweise die Panzer ausziehen, da die Kinder damit am Sattel hängen blieben.

Das war irgendwie nicht meine Lösung. Aber stellt euch mal vor, ich wäre als Reitlehrerin hingestanden und hätte gesagt, die Kinder sollen ohne reiten und dann wäre was passiert.

Da hätte ich nicht in meiner Haut stecken wollen.

Und dann lief ich am Schaukasten der Ortema vorbei und blieb stehen. Da war er doch, mein Mittelweg.

Die Ortema Protektoren in verschiedenen Variationen. Vom Ortho-Max Light einem reinen Schutz der Wirbelsäule über die Protektoren-Weste ohne Schulterschutz und die Protektorenjacke inkl. Schulterschutz gibt es hier für jeden das, was er braucht.

Und so wurde die Idee geboren, dass wir das mal im Reitsport ausprobieren.

Voll beladen mit Protektoren aller Größen und Formen lief ich in Leonberg ein und jeder musste mal probieren.

Ich wollte so viele Meinungen wie möglich haben und wollte wissen, ob das was taugt.

Wenn ja, dann würde das meine Alternative werden, vor allem für die Kleinen, deren Skelett ja schon einen guten Schutz verdient hat, aber eben ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Was nützt mir der beste Schutz, wenn ihn keiner anzieht.

Den Ortho-Max light haben Leni und Maya für mich getestet.

Die beiden wollen ja schon über ihre ersten Stangen und Sprünge reiten und dabei kann ein Sturz nicht immer vermieden werden. Aber beim heutigen Training hatten wir schon wieder gut 25 Grad.

Eigentlich nicht das Wetter, bei dem man mehr anzieht als  nötig und auch nicht, wenn man wie Leni ein ärmelloses Shirt trägt.

Da reiben nämlich gleich mal die Kanten der Weste auf der nackten Haut. Nicht aber beim Ortho-Max. Dieser kleinste Teil aus der Schutzserie besteht  aus einem dreilagigen Schaumstoffpolster, der die Wirbelsäule schützt.

Am Anfang wirkt er noch relativ hart, passt sich aber mit der Körpertemperatur schnell dem Körper an und wird nur durch einen Nierengurt, der praktischerweise höhenverstellbar ist und verstellbare Schultergurte geschlossen.

So kann er optimal auf die Rückenlänge des Kindes angepasst werden. Den Orthomax gibt es in verschiedenen Grundlängen und könnte z.B. auf dem Turnier auch unter dem Jacket getragen werden, ohne dass man ihn wirklich sieht.

Auf meine Frage nach der Reitstunde, wie sich das denn angefühlt hat, kam von beiden gleichzeitig nur ein Daumen hoch und zwei grinsende Kinder. Das war also top  und wird sich sicherlich bei uns etablieren.

Dem nächsten Test musste sich dann die Weste stellen.

Nina und ich probierten sie beide aus, ich im Alltag und Nina am Sprung.

Die Weste besteht aus dem Rückenschutz, der auch im Orthomax verarbeitet ist, hat aber auch noch Brustschutzpolster und ebenfalls den Nierengurt, den ich selbst als sehr angenehm empfunden habe.

Ich kann mir das auch gut beim Ausreiten vorstellen, vor allem, wenn das Wetter nicht mehr ganz so schön ist.

Die Weste selbst ist aus ganz dünnem, atmungsaktiven Material gefertigt und hat die Schutzpolster nur an den beschriebenen Stellen.

Man  kann also auch hier gut einen Pullover oder eine Jacke einfach drüberziehen, weil sie nicht sehr aufträgt.

Ich fand sie sehr bequem eigentlich hat man sie nicht gemerkt, bis auf eben den Nierengurt, den ich eben als sehr angenehm empfunden  habe.

Für den Test der Ortho Max Enduro war dann Nina zuständig.

Der Hersteller beschreibt sie so:

Die Protektorenjacke ist extrem leicht und besteht aus strapazierfähigem sowie besonders atmungsaktivem Trägermaterial. Herzstück ist der Rückenprotektor aus einem neuartigem Memoryschaum, der für perfekte Schlagdämpfungswerte sorgt. Ein spezieller Durchschlagschutz schützt die Wirbelsäule zusätzlich vor spitzen und scharfen Gegenständen. Schulter-, Brust– und Rückenprotektor sind herausnehmbar. Weitere, maximal luftdurchlässige und herausnehmbare Pads im Brust- und Schulterbereich sowie ein fest integrierter Rippenschutz sorgen für einen Rundumschutz des Oberkörpers. Der höhenverstellbare, integrierte Nierengurt lässt sich über einen Klettverschluss individuell anpassen und körpernah fixieren. Drei Taschen bieten Platz für Handy, Riegel & Co.

Die Jacke wurde auch in den verschiedensten Situationen  getestet. Auch wenn Nina sich durch die Schulterpolster kurz fühlte wie ein Eishockeyspieler, so musste sie am Ende doch ein positives Urteil aussprechen und für uns wird das sicher auch eine gute Alternative, wenn wir nur ein paar kleine Geländesprünge rund um unseren Platz machen wollen, da wir die Jacke einfach  im Schrank lassen können, weil sie kaum Platz wegnimmt, im Gegensatz zur Geländeweste, die ein großer Bollen und damit immer im Weg ist und deshalb zu Hause hängt. Am besten ist halt am Ende doch der Schutz, den man tatsächlich auch benützt, weil er händelbar, pflegeleicht und bequem ist.

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