Dank der Organisatoren des CHIO Aachen durften wir auch in diesem Jahr wieder aktiv dabei sein

In diesem Jahr sogar nicht nur als Blogger und Begleitperson, sondern sogar als eine von 5 nominierten für den Online-Medien-Preis, das ” Silberne Pferd”

Irgendwie was das alles völlig verrückt und unwirklich. Zwei Wochen vor den CHIO haben wir erfahren, dass wie nominiert sind. Aber für was eigentlich? Das mussten wir erstmal selbst rausfinden.

Bisher gab es hier immer die Verleihung des Silbernen Pferdes für herausragende journalistische Beiträge in den bekannten Medien wie Print, Fernsehen usw.

Da sich aber die Medienwelt ändert, man sich vor der Entwicklung ins digitale Zeitalter auch in der Reiterei nicht verstecken kann und die Reiter sowieso immer darum bemüht sind  und auch sein sollten, in den Medien präsenter zu sein, wurde der Preis in diesem Jahr etwas umgewandelt.

Dieses Jahr konnten auch Beiträge, Posts, ganze Homepages und vieles mehr aus dem Bereich Medien eingereicht werden. Über 40 Teilnehmer hatten sich beworben, aus denen von der Jury, bestehend aus Wolfgang Brinkmann ( Präsident des Deutschen Reiter,- und Fahrerverbandes DRFV), Nadine Capellmann ( Dressurreiterin), Annica Hansen ( Moderatorin), Michale Mronz ( Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH) und Dr. Ute Gräfin Rothkirch (DRFV-Vorstandmitglied) 5 Stück ausgesucht wurden, die im Aachener Stadion geehrt werden sollten.

Und wir waren dabei. Unser Gesamtkonzept aus Blog, den dazugehörigen Instagram,- und You Tube-Kanälen, hat der Jury wohl gefallen, worauf wir natürlich sehr stolz sind, da das Ganze sich ja über eine lange Zeit entwickelt hat und wir immer versucht haben, besser, informativer und lebendiger zu werden.

Als wir verstanden hatten, dass es wirklich so ist, waren wir mit den Vorbereitungen beschäftigt. Neben der Freude darüber, galt es zu organisieren, wie unsere Pferde eine Woche lang bewegt werden, da wir ja eigentlich erst am Donnerstag fahren wollten, wir mussten uns etwas passendes zum Anziehen kaufen ( der Dresscode war nicht Reithose) und wir freuten uns darauf in der Kutsche ins Stadion zu fahren. Es waren aber natürlich auch ein bisschen gemischte Gefühle dabei da wir wussten dass das Stadion im letzten Jahr ausverkauft war und wir so gar nicht wussten, was denn da auf uns zu kommen würde. Aber man wächst  ja bekanntlich an seinen Aufgaben.

Aber jetzt ist erstmal genug geredet, wir mussten ja erstmal ankommen.

In diesem Jahr werde ich die Berichte etwas anders gestalten als im letzten Jahr. Wir werden euch natürlich wieder die ganze Woche lang mit Einblicken in dieses großartige Ereignis versorgen und danken dem CHIO für das Vertrauen in uns und die neuerliche Einladung in diesem Jahr.

Unser erster Tag in Aachen

Mittags um drei hatten wir es dann geschafft. Nach fast 5 Stunden Fahrt waren wir angekommen. In diesem Jahr war ja das alles schon überschaubarer für uns. Wir wussten, wo wir hin mussten, wir hatten schon einen Überblick, das macht das Ganze natürlich deutlich entspannter, als im letzten Jahr, als wir einfach ziemlich erschlagen waren von der Größe des Geländes, von den vielen Menschen, die den Weg hierher fanden und von den Eindrücken, die wir hatten.

 

 

 

So landeten wir hier mitten im bunten Treiben rund um das Deutsche Bank Stadion.  Im Stadion bereiteten einige Dressurreiter ihre Pferde auf die bevorstehenden Starts vor, im Hauptstadion lief bereits ein Youngster-Springen, die Gras-Dressurvierecke für die Vielseitigkeitsreiter sind schon bereit und natürlich auch die große Zeltstadt in der man stundenlang bummeln, quatschen, essen und verweilen kann.

 

 

 

Wir hatten heute gar nicht so viel Zeit, aber es reichte für einen kurzen Bummel durch die Zeltstadt.  Wir mussten ja  noch ins Hotel und uns für die Media-Night, die den Dresscode Cocktail vorgab umziehen.  Ein kurzer Spaziergang durchs Gelände war aber noch im Zeitplan, so dass wir uns schonmal orientieren konnten, wo denn die Stände stehen, an denen wir uns die nächsten Tage über manches informieren wollen, an denen wir alte Bekannte treffen werden und an denen wir wohl wieder das ein oder andere Teil für unsere Pferde mitbringen werden.

 

 

 

 

Es reichte auch noch für einen kurzen Besuch in der Bloggerlounge, in der man ab Mittwoch an allen Tagen verschiedene Blogger treffen kann, es wird auch Meet & Greets geben, schaut einfach mal vorbei, wenn ihr da seid, es ist immer irgendjemand da.  Wir waren total erstaunt über die Neugestaltung der Lounge, die sehr edel  und gleichzeitig gemütlich wirkt und mit ihrem großen Sofa nicht nur für uns zum Verweilen einlädt. Hier könnt ihr einfach herkommen, zum quatschen, um Fragen zu stellen, die ihr schon immer hattet und so weiter.  Denkt dran, die Blogger beißen nicht 🙂 An der Wand finden sich in diesem Jahr alle Porträts der Blogger, die ihr hier treffen könnt.

Am Abend musste die Kamera im Hotel bleiben

Zur Verleihung des Silbernen Pferdes waren wir nur mit kleinem Gepäck unterwegs.

Nach dem Essen hieß es für uns und die anderen nominierten, in die Kutschen zu steigen, mit denen wir ins Stadion gefahren wurden. Was für ein Erlebnis, die Atmosphäre des vollbesetzten Stadions von innen erleben zu dürfen. Das war beeindruckend und beängstigend gleichzeitig. Das macht man ja nicht jedem Tag. In dem Moment denkt man erst mal dran, wie es denn den Reitern und Pferden gehen mag, die vor dieser Kulisse, ganz alleine in diesem Stadion starten und eine gute Leistung bringen wollen. Respekt jedem, der es schafft hier reiten zu dürfen und der die Nerven hat, das gut zu machen, sich auf seine Aufgabe zu konzentrieren und sich  nicht vom ganzen drumherum beeindrucken zu lassen.

Wir für uns haben die Fahrt mit den Kutschen sehr genossen und freuen uns über unseren vierten Platz. Es unter den über 40 eingesandten Beiträgen unter die letzten fünf geschafft zu haben ist für uns eine tolle Anerkennung unserer inzwischen täglichen Arbeit und wir sind hochmotiviert weiter zu machen und mit der Erfahrung noch besser zu werden, damit wir euch weiterhin in unsere Welt entführen können.

Ganz herzliche Glückwünsche gehen natürlich an Julis Eventer, die den Sieg und das Silberne Pferd mit nach Hause nehmen wird. Juliane, die sich auf die Vielseitigkeit spezialisiert hat, in der sie auch selbst aktiv und erfolgreich unterwegs ist, ist einer der Blogs die ich auch am meisten lese, da ja auch mich die Buschreiterei nicht loslassen wird, auch, wenn wir gerade nicht aktiv sind.

Glückwünsche natürlich auch an die zweitplatzierte Harriet Jensen, die sich inzwischen mehrere Deutsch und Englischsprachige Seiten aufgebaut hat und die einer der ersten Blogs war, die ich gelesen habe, schon lange bevor ich selbst darüber nachgedacht habe, selbst einen zu schreiben.

Glückwunsch natürlich auch an die drittplatzierte, Frau Pochhammer, und an die süße Marina mit ihren Ponys, die fünfter wurden.

Ich finde, jedes Konzept für sich ist toll und wir Blogger, die ja eigentlich immer noch belächelt werden für das, was wir tun, freuen uns sehr über diese Art der Anerkennung für unsere Arbeit.

 

Am zweiten Tag steht für uns ein abwechlungsreiches Programm an

Heute sind wir nicht nur im Dressur,-und Springstadion unterwegs und werden euch mitnehmen.

Aktuell, während ich euch diesen Blog schreibe ist Nina auf dem Gelände unterwegs. Eine Stallführung steht an, heute abend wird es noch weitere Programmpunkte geben, über die ich euch berichte, wenn es davon Bilder gibt.

Wir werden also heute nochmal voneinander hören, bis dahin wünsche ich euch viel Spaß mit dem kurzen Zusammenschnitt, den ich an der Eröffnungsfeiere für euch gemacht habe.  Zur Eröffnungsfeier war diesmal das Gastland China geladen, die uns mit beeindruckenden Schaubildern in ihr Land und ihre Traditionen entführt haben. Aber schaut selbst.

Unser zweiter Tag in Aachen war vollgepackt

Wie immer hatte ich den Foto immer parat und kann euch so ein paar Impressionen vermitteln

Den ganzen Morgen saß ich erstmal mit Harriet, Franzi und Juliane im Pressezentrum und habe den gestrigen Blog für euch geschrieben. Das ist immer ganz schön zeitaufwändig, aber ich sehe ja die Zahlen derer, die uns hier verfolgen und sehe, dass das Interesse anscheinend echt groß ist. Dabei erstatte ich ja gar nicht Bericht, wie es die Journalisten hier tun, das ist deren Job und das ist auch gut so, die haben das schließlich gelernt. Ich kann euch einfach nur aus Sicht eines Besuchers hier ein bisschen mitnehmen, praktisch so, wie ihr es auch sehen würdet, wenn ihr selbst hier wärt.

Nina hat euch mit der Kamera mitgenommen und das fertige Video könnte ihr ebenfalls dann hier anschauen.

Jetzt war es aber doch mal Zeit für den Sport

Der Vorteil an der Pressetribüne ist, dass man den Wassergraben direkt vor der Linse hat und so kann ich euch eine kleine Auswahl an Wassergrabenbildern zeigen. Hier ist ja mein  absoluter Favorit der Schimmel, der so süß schaut, während er über das Wasser fliegt.

Ich habe hier noch ein paar Impressionen für euch. Übrigens wurde dieser Preis von Henrik von Eckermann gewonnen, gefolgt von McLain Ward und dem besten Deutschen in dieser Prüfung, Marcus Ehning.  Wer die komplette Prüfung nochmal anschauen will, Clipmyhorse ist auf dem gesamten Turnier live dabei und diese Prüfung, sowie viele weitere werden im WDR-Fernsehen live übertragen.

Dieses Paar hier gehört mit zu meinen persönlichen Favoriten.
Es war so wahnsinnig herzlich und mitreissend, wie Luciana Diniz Mutter auf der Pressetribüne mitfieberte. Da kann man fast nicht mehr auf den toll springenden Just for Fun und die stilistisch vorbildliche Luciana schauen, weil man immer  nach der Mutter schaut, wie sie mitlebt, springt und leidet, wenn ein Fehler passiert, aber auch, wie sie jubelt, wenn Luciana Null ist. Das ist so echt, so lebendig, das nimmt einen mit. Diese Stimmung könnt ihr einfach nur erleben, wenn ihr live dabei wart.

Zwischendurch  bin ich aber auch immer wieder mal ins Deutsche Bank Stadion geswitcht, und habe ein bisschen Dressur geschaut.  Zufälligerweise hatte ich die spätere Siegerin Dorothee Schneider mit First Romance vor der Kamera.
Das war schon eine tolle, harmonische Runde, die die beiden da geritten sind.

Mercedes Benz Einparkchallenge

Viel Zeit zum Luft holen blieb allerdings nicht, da wir schon wieder auf dem Weg zum nächsten Programmpunkt waren. Nina sollte bei der Mercedes-Benz Einparkchallenge eine G-Klasse Mercedes inkl eines Böckmann Mega Masters durch einen Parcours lenken und anschließend einparken. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Diesen Spaß solltet ihr euch anschauen, wie haben euch in einem Video mitgenommen.

Ich spare mir heute den Text zur Geländebesichtigung, da wir die Kamera dabei hatten und Herr Schwarz uns genau erklärt hat, worauf er beim Aufbau der Strecke geachtet hat, was die Hindernisse unterscheidet, wie das Sicherheitssystem funktioniert und noch vieles mehr. Das schaut und hört ihr euch einfach in Bild und Ton an.

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