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Wir durften sie schon vorher testen

Riders Deal hat uns eine Keramikfaserdecke für Ginny Gibson geschickt, damit wir sie schonmal probieren, bevor sie in den Verkauf kommt, und dann zum Dealstart schon unsere Meinung dazu schreiben können.

Ganz kurz noch dazu, Riders Deal schickt uns die Sachen nicht, damit wir sie hochjubeln, sondern, um sie im Praxistest gehabt  zu haben und eine ehrliche Rückmeldung zu bekommen, ob die neu entwickelten Produkte aus der eigenen Herstellung sich im Alltag so bewähren, wie das nachher bei den Kunden funktionieren sollte.

Sollten wir feststellen, dass sich die Produkte im Alltag nicht bewähren, sind die Entwickler immer dankbar für unsere Verbesserungsvorschläge und setzen diese dann promt  um.

So kann man ein neues Produkt in den Handel bringen, das nicht nur auf dem Nähtisch schön aussieht, sondern auch im Stallalltag sinnvoll einzusetzen ist.

 

 

 

Aber was ist denn das besondere an dieser Decke?

 

Nicht nur, dass sie einfach gut aussieht, da sie mit vielen kleinen, durchdachten Details, die ich euch gleich noch näher beschreiben werde, ausgestattet ist, nein, sie hat auch noch eine besondere Funktion.

Es wurden Keramikfasern in die Decke eingearbeitet.

Keramikfasern sollen die Körperwärme reflektieren können.

Gerade jetzt in der nass-kalten Jahreszeit, in der viele Pferde, wie auch Ginny, geschoren sind, machen wir uns ja immer Gedanken drüber, wie wir unseren Pferden das Leben angenehm machen können.

Eigentlich könnten wir ihnen ja einfach ihr Fell lassen, aber das ist im Alltag eben nicht umsetzbar, da man ein Pferd wie Ginny nicht mehr trocken bekommt und sie, wenn sie nass ist auch noch schneller auskühlt.

Also muss sie geschoren werden, dann braucht man aber natürlich auch Decken.

Gleichzeitig, und das kennen sicherlich viele von uns, findet sie Decken echt blöd.

Vor allem unpassende Halsausschnitte, die bei längerem Tragen unterhalb der Brust hängen, Frontschnallen, die einschneiden oder Verschlüsse, die nicht halten, aufgehen und die Decke rutscht, das sind so die üblichen Deckenprobleme.

Leider erkenne ich im Laden oder auch auf Bildern im Internet immer noch nicht, ob die Decke meinem Pferd passen wird und habe mich schon oft geärgert.

Und genau das ist eins der Details, die die Decke für uns zur optimalen Decke macht:

 

Der Frontverschluss

Ich persönlich mag Decken mit zwei Frontverschlüssen lieber, als die mit einem.

Sie sitzen einfach besser, haben eine breitere Auflagefläche und schneiden nicht ein.

Zusätzlich sind diese Verschlüsse auch noch aus Metall, das heißt die Gefahr, dass sie kaputtgehen ist deutlich geringer als bei Plastikteilen.

Ein kleiner Gummiring ist auch gleich dabei, oft kauft man die ja als Zubehör dazu, damit die Verschlüsse besser halten.

Eine Seite der Verschlüsse ist längenverstellbar, so dass sie auf verschiedene Brustweiten angepasst werden kann.

 

Die Decke wird über der eigentlichen Verschnallung noch zusätzlich mit einem Brustlatz geschlossen.

Dieses Detail ist sehr elegant, verdeckt die Schnallen und vor allem, wenn man sie zum Transport benutzt, besteht so keine Gefahr, das sich das Pferd mit der Decke irgendwo, beispielsweise im Heunetz, verhakt.

Aber ich hatte auch schon Decken, bei denen der Brustlatz nur mit einem kleinen Klettverschluss geschlossen wurde, das war zu wenig und somit hing der Latz immer auf halb acht.

Das hat mir damals nicht gefallen, es sah unordentlich aus und der Latz war irgendwie immer im Weg.

Bei dieser ist auch das sinnvoll gelöst.

Diese Decke hat drei relativ große Klettverschlüsse über die gesamte Latzhöhe verteilt. Dadurch haben wir hier genug Haltepunkte für den durchgehenden Klett und auch, wenn sich  mit der Benutzung natürlich Stroh oder Späne  in den Klettverschlüssen verirren, dann hat man immer noch genug Raum, diese ordentlich zu schließen, dass sie auch halten.

Natürlich sollte man für eine optimale Funktion drauf achten, die Klettverschlüsse möglichst sauber zu halten.

Der Halsausschnitt ist nicht zu weit, so dass die Decke für uns optimal auf dem Schulterblatt sitzt.

Alternativ gibt es die Decke übrigens auch mit Halsteil, das nicht abnehmbar, aber aufrollbar ist.

Ginny kann den Kopf senken zum Fressen, ohne, dass die Decke unter die Brust rutscht und das ist mir persönlich sehr wichtig.

Wir wollen ja, dass die Pferde vom Boden fressen, weil das die natürliche Dehnhaltung ist, die die Pferde in der Natur zu 80% am Tag einnehmen, aber unsere Pferde wollen den Kopf nicht runternehmen, wenn die Decke vorne zwickt.

Ja, sorry, ich weiß, da schlägt der angehende Physio in mir wieder durch, aber das sind halt so Kleinigkeiten, die wir nicht außer Acht lassen sollen.

Aber es geht noch weiter mit den Details.

Kennt ihr das wenn ihr die Decke zum Warmreiten benützen wollt, aber nicht wisst, wohin mit den Bauchgurten?

Die werden dann verknotet und hängen im Weg – das ist nichts.

Oder ihr habt eine ohne Bauchgurte, die könnt ihr dann aber nicht in der Box zum Abschitzen draufmachen, weil das Pferd sie beim Wälzen verlieren würde.

Also braucht man eine Decke zum Warmreiten und eine für die Box.

Wir z.B. haben aber gar nicht den Platz fünferlei Decken parat zu haben.

Deshalb ist das nächste Detail für uns optimal.

Die abnehmbare Kreuzbegurtung

Mit zwei Handgriffen machen wir aus einer Decke zwei und können sie sowohl zum Warmreiten ohne Gurte, als auch zum Abschwitzen oder Transportieren mit Gurten verwenden.

Aber da ist noch mehr

Nicht fotografiert habe ich euch die Schweifkordel und den Fellbesatz am Widerrist, die aber eben auch wichtig sind und die Decke abrunden.

Auch farblich finde ich die Decke sehr schön.

Aber das ist ja Geschmackssache.

Blau und Gold waren schon immer unsere Farben.

Deshalb haben wir zum fotografieren gleich mal in unserer Magic Tack Kiste geschaut und tatsächlich noch unsere blau-gelbes Inlay gefunden, das damals noch gerade war. So alt ist das schon.

Blau und Gold waren Nina`s Geländefarben zu Pony-Buschzeiten und das war für uns so ein bisschen Retro, dieses Stirnband zu der Decke auszupacken.

Aber Spaß beiseite.

Die Decke hat auf der linken Seite auch noch ein relativ großes Riders Deal Logo.

Kein Firmenname, nur der Pferdekopf.

Und der ist gestickt, was das Ganze sehr edel macht.

Passend dazu ist er eingerahmt von den Kordeln. eine davon in blau-gold, eine ganz in gold.

Das sieht einfach elegant aus.

Jetzt muss so eine Decke aber noch mehr können, als schön zu sein.

Und das kann sie.

Wenn wir eine Decke testen, dann natürlich in verschiedenen Situationen.

So haben wir sie Ginny bei unserem Gelassenheitstraining angezogen.

Da bewegt sich das Pferd, das heißt die Decke muss auch in Bewegung an ihrem Platz bleiben.

Gerade geschorene Pferde, insbesondere Ginny, können sehr ungemütlich werden, wenn  man ständig an der Decke zupft, weil man das ja meistens gegen die Fellrichtung macht und auf dem kurzen, geschorenen Fell findet Ginny das sehr unangenehm.

Um die Decke zurechtzurutschen, müsste man sie immer ganz abnehmen und neu drauflegen.

Das ist nervig.

Deshalb der Test.

Ginny trug sie beim Führen im Schritt und Trab, beim Longieren und beim Laufenlassen inkl. Bocken.

Wer meine Storys anschaut, konnte sehen, dass da nichts verrutscht ist.

Das ist von mir einen großen Daumen hoch wert.

Den nächsten  Test hat Ginny von mir unbeabsichtigt gemacht.

Einmal habe ich das erlebt.

Es gab eine neue Decke, ich glaube damals für Paul.

Super schön, farblich passend zu Transportgamaschen, Stalldecke und dem restlichen Zubehör.

Und nicht ganz billig.

Das sollte eigentlich die Turnierdecke werden.

Das hat aber nicht geklappt.

Paul hat sich damit gewälzt und es hat sich so viel Stroh darin verfangen, ( wir hatten damals Gerstestroh, das ist ganz besonders fies), das ich nie wieder aus der Decke rausbekommen habe.

Das hat mich echt geärgert.

Ginny hat das aber auch getestet.

Als ich zur Box kam habe ich zwar gesehen, dass sie sich gewälzt hat, aber die Decke lag immer noch, wo sie hingehört.

Manchmal klappt ja das Hinterteil dann über den Rücken hoch, und wenn man das nicht gleich merkt, steht das Pferd halbnackt in der Box und friert genau an den Stellen, wo wie es warmhalten wollen.

Alternativ hängt die Decke auch mal wie ein Sabberlatz vor dem Pferd und bestenfalls stehen sie noch mit den Vorderbeinen drin.

Aber nichts davon ist Dank der Kreuzgurte und des Schweifriemens passiert.

Ein kurzes Überstreichen mit der Hand und das Stroh war auch weg.

Also auch dieser Test ist bestanden.

 

Und abschließend geht es natürlich noch um die eigentliche Grundfunktion der Decke

 

denn eigentlich ist es ja eine Abschwitzdecke.

Und auch das hat uns überzeugt.

Es gibt ja Decken, so wie es bei uns auch Bademäntel gibt, die die Feuchtigkeit zwar aufnehmen, aber nicht weiterleiten.

Die liegen dann, wie ein schweres, nasses Teil auf dem Pferd und machen mehr schlecht als gut.

Eine richtige Abschwitzdecke transportiert den Schweiß nach außen ab, das heißt, die Decke ist obendrauf nass, es sieht dann so aus, als würde Tau draufliegen, das Pferd darunter ist aber trocken.

Auch diese Funktion hat sie zu unserer vollsten Zufriedenheit erfüllt und damit rundum alle Tests bestanden, der wir sie unterzogen haben.

Es gab tatsächlich nichts, was wir als Verbesserungsvorschlag weitergeben mussten, außer vielleicht, dass es schön wäre, sie auf Dauer in verschiedenen Farben herzustellen, da ja jeder einen eigenen Farbgeschmack hat. Unserer war zufällig genau getroffen.

Im übrigen trägt Ginny die Decke in 135cm, was bei ihrem 1,66m das normale Maß ist und auch genauso ausfällt.

 

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