Die Blogwoche ist vorbei und das Wetter wird toll. So sollte es wohl sein. Während wir uns in der Woche fast schon gequält haben in der Halle irgendwie ansehnliche Bilder zu machen, so läuft das jetzt bei dem Wetter fast von alleine. Von dem her, auch wenn es jetzt gerade viel ist und der ein oder andere es vielleicht schon nicht mehr lesen kann, gibt es eben schon wieder einen Blog. Es wäre einfach zu schade, wenn die Bilder in meinem Laptop vergammeln würden, deshalb zeige ich sie euch jetzt.

Heute dreht sich alles um unser wiedergenesenes “Rentnerpony” Paul, der so ganz und gar nicht damit einverstanden war ein Rentner zu sein.

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Schon seit Anfang September dürfen wie ihn wieder antrainieren. Der Anfang war gar nicht so einfach. Paul hat einfach alles boykottiert. Er rannte und hüpfte über den Platz wie ein Känguru und hielt so gar nichts von vernünftiger Arbeit.

An Takt war nicht zu denken und wir waren uns irgendwann selbst nicht mehr sicher, ob er noch lahm ist, oder es einfach an seiner Verspanntheit liegt. Der geholte Tierarzt hatte es uns bestätigt, dass es ihm wunderbar geht, solange er aber läuft wie ein Flitzebogen wird er nie klar gehen, da kann er weder den Takt finden, noch durch den Körper arbeiten. Da Paul aber so stur und stark sein kann, mussten wir uns tatsächlich kurz mit dem Schlaufzügel helfen #fürmehrrealitätaufinstagram.

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ich da schlucken musste, ich bin absolut kein Schlaufzügelreiter, habe nichtmal einen eigenen, aber in diesem speziellen Fall musste ich einsehen, dass man Paul mal dabei helfen muss, den Weg in die Tiefe zu finden. Vor lauter Spannung wäre das alles sonst immer schlimmer geworden. Es reichte tatsächlich, dass er dreimal damit ging und schon hatte er wieder verstanden, dass das  Leben viel einfacher ist, wenn  man den Hals einfach mal fallen lässt. Seitdem geht es auch wieder ohne und für Paul bergauf.

Seitdem bauen wir Paul auf. Die ersten Sprünge waren eine Katastrophe. Das erste mal wieder Powergalopp auf dem Springplatz war aufregend, ebenso das erste Mal wieder freilaufen lassen, als wir dachten, wir würden das Flitzepony nie wieder anhalten können.  Und dann natürlich immer die Frage: ” Hält er oder geht er am nächsten Tag lahm?” Und er hielt. Egal, wie er getobt hat. Er ist einfach wieder ON TOP.

Jetzt darf er wieder alles machen und das will er auch. Wenn Paul normal arbeiten darf, dann kann man ihn haben. Wenn man ihn schont, dann wird er zum Crazypony. Deshalb darf er jetzt laufen, laufen, laufen.

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Das ist Paulis Lieblingsbeschäftigung. Einfach nur Galopp auf dem großen Springplatz. Da wir kein Gelände haben, auf dem man gerade mit gutem Gewissen galoppieren kann, geht es hier immer außenrum. Möglichst schnell und solange bis er keine Lust mehr hat.

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und am Ende ist er dann total entspannt und zufrieden. Das ist die Voraussetzung, dass man am nächsten Tag Dressur reiten kann.

Nachdem ich mich endlich überwunden habe die Apfel-Kandaren-Gebisse für Ginny zu kaufen, wollte Nina die auch  mal bei Paul ausprobieren. Und deshalb war heute Dressurreiten angesagt. Pauli  war super. Nachdem er sich gestern ausgepowert hat, war er heute hochmotiviert zum Dressurreiten und die Beiden hatten echt Spaß. Wenn er so mitmacht und nicht dagegen ist, dann macht  Dressurreiten echt Spaß.  Aber egal, ich habe schon wieder genug geschrieben, ihr bekommt jetzt einfach die Bilder, die dabei entstanden sind.

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Als Paul mit Ginnys Kandare auf dem Platz ankam war ich kurz schockverliebt. Die Kandare ist ja bei Ginny schön, aber auf Paul finde ich sie perfekt. Heute sah er aus, wie ein richtiges, echtes Dressurpony

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Nach dem Warmreiten wurde es Nina doch tatsächlich warm und das im Januar.

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Und auch dieses Dressurreiten konnten wir entspannt und zufrieden beenden.

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1 Antwort

  1. G.

    Meinetwegen könnte es jeden Tag einen Blogbeitrag über eure Arbeit geben, lese die immer gerne ? und dann noch die schönen Bilder! Es freut mich immer, wenn es was Neues gibt; ich schaffe es zwar nicht immer, die Beiträge sofort zu lesen, aber lese dafür dann auch gerne mal zwei auf einmal 🙂

    Danke, dass du dir so viel Mühe gibst mit den Blogs!

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