Ihr wolltet es so haben, also bekommt ihr auch noch die Springbilder von den Jungs zu sehen. Die 4%, die sie nicht sehen wollen, müssen ja nicht 😉

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Wie ihr in Ginnys Blogbeitrag schon gelesen habt, hatten wir am Dienstag Springtag für alle.  Für Calle waren es die zweiten Sprünge nach seiner Pause und dementsprechend langsam bauen wir ihn wieder auf. Hohe Sprünge sind noch gar nicht notwendig, aber ganz viel Rittigkeit.

Calle gleicht jetzt im Parcours nicht gerade einem zarten Reh, er ist eher so der Typ Wasserbüffel. Deshalb ist es bei ihm mehr, als bei unseren anderen beiden notwendig ihn dressurmäßig zu arbeiten, vor allem zwischen den Sprüngen und nach einer Springpause. So bestehen die Springeinheiten für ihn momentan aus 90% Dressur, Wendungen, Übergänge, Seitengänge und immer mal wieder dazwischen einen Sprung. Man muss immer wieder daran arbeiten, dass er die Wechsel auf die Hilfe und durch springt, weil er sonst einfach zu groß und stark wird um einen Parcours zu reiten. Mit Calle sind sowieso alle Hallen klein, alle Wendungen eng und wenn der dann noch Kreuzgalopp geht, weil er nicht auf die Hilfe wechselt oder gar den Galopp nicht halten kann, dann verliert man völlig den Weg und den Rhythmus. Auch macht Calle sich gerne mal lang über dem Sprung und möchte nach dem Sprung gerne weglaufen. Deshalb muss man ihn auch nach dem Sprung immer wieder zusammenstellen, aufs Hinterbein bringen und schauen, dass der seinen Kopf selbst trägt, anstatt ihn im Hallenboden zu vergraben.

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Woran man auch immer wieder mit ihm arbeiten muss, sind die Distanzen. Eine Distanz auf eine unterschiedliche Anzahl von Galoppsprüngen zu reiten ist mit Ginny easy, mit Calle aber Schwerstarbeit. Er würde am liebsten über alles, und sowieso über alles, was kleiner ist als 1m, drüberrennen. Schade nur, dass er dabei zum Flachflieger werden würde um am Ende keine Stange mehr in der Auflage liegen würde. Also ist Arbeit angesagt immer wieder über die kleinen Sprünge.

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Der kleine Paul dagegen überrascht uns immer wieder aufs Neue. Letztes Jahr haben wir ihn  ja aus dem Sport genommen, weil wir dachten, wir tun ihm damit einen Gefallen. Er ist jetzt 18, Nina ist so groß geworden, dass die aufpassen muss nicht mit den eigenen Füßen an der Stange hängen zu bleiben und eigentlich hat er in seinem Leben auch genug gearbeitet. Das fand er aber ja schon letztes Jahr so gar nicht witzig und hat sich gleich mal auf der Koppel verletzt. Es scheint, als hätte er uns zeigen wollen, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört und sich dann eben auf der Koppel umbringt, wenn er nicht arbeiten darf.

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Mit Paul haben wir uns lange Zeit gelassen, ihn anzutrainieren und die Sprünge standen eigentlich gar nicht in unserem Fokus. In Pauls aber schon. Er war an seinen ersten Sprüngen so verrückt, dass man doch ein paar mehr mit ihm machen musste. Als wir merkten, dass er gesundheitlich damit überhaupt kein Problem hat, haben wir ihm den Spaß eben wieder gegönnt. Er darf jetzt wieder richtig springen und hat einen Riesen Spaß daran, als wöllte er uns beweisen, das er kein Opa ist und auch nicht als ein solcher behandelt werden will. Er ist und bleibt halt ein Crazypony, aber was solls. Solange er Spaß daran hat, soll er halt.

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  1. G.

    So süß, der Paul! Manche Pferde wollen einfach noch nicht in die Rente ? es ist so schön zu sehen, dass er immer noch Spaß an der Arbeit, am Springen und am “Leistung bringen” hat
    Bleibt es eigentlich trotzdem bei eurer Entscheidung, dass Nina keine Turniere mehr mit ihm geht?

    1. teamkaupp

      Wir wissen es noch nicht. So die er sich benimmt will er unbedingt wieder mit und wir überlegen did und ob wir ihm das ermöglichen können

  2. Sarah

    Euer Paul ist so ein tolles Pony, man kann die die Herzen in den Augen von ihm quasi sehen ? ich hoffe er bleibt lange fit, und Ninas Größe scheint ihn ja nicht ao zu stören

    1. teamkaupp

      Ja, das ist er ? er könnte ja mit kleineren springen, aber da traut sich keiner. Wenn Paul Sprünge sieht dann nimmt er nicht mehr so viel Rücksicht auf seinen Reiter, deshalb kann er leider keine Karriere als E-Springpony beginnen, auf jeden Fall jetzt noch nicht

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