Saisonabschluß für Leni und ihre Prinzessin

beim Reitturnier in Nordstetten-Horb

nachdem wir letzte Woche schon in der Halle unterwegs waren, und nochmal richtig schönes Herbstwetter angesagt war, meldeten wir spontan noch das Turnier in Nordstetten-Horb nach, bei dem aber nur Leni und Prinzessin am Start waren.

In Böblingen mussten wir ja leider 2 Stopps im E-Springen  in  Kauf nehmen und so kam uns die Gelegenheit gerade recht, in Horb nochmal einen Schritt zurückzufahren und einen Springreiterwettbewerb reiten zu  können.

Es gehört zwar nicht gerade zu Prinzessins Lieblingsübungen in einer Abteilung zu galoppieren und auch das Stangentraben findet sie  nur mäßig spannend, aber so konnte sie sich die Sprünge schon mal anschauen, bevor sie danach ins E-Springen sollte.

 

 

Wie man sieht ist man bei uns nie ganz alleine unterwegs. Wenn man eine Schar von Kindern und Eltern auf dem Turnierplatz einlaufen sieht, dann sind wir unterwegs.

Ist doch klar, wenn einer reitet, sind die anderen dabei, zum helfen, zum Daumen drücken, zum Tränchen trocken, wenn nötig oder einfach auch nur, weil das Wetter toll ist. Heute war gleich noch die perfekte Gelegenheit das neue Wächter-Mobil einzuweihen, bevor es auch in die Winterpause geht. Klar, das die Mäuse einen Riesenspaß hatten.

Der Springreiterwettbewerb

war Lenis erste Prüfung. Trab und Galopp in der Abteilung klappten prima und Prizessin ließ sich schön kontrollieren, auch, wenn man ihr anmerkt, dass sie gerne schneller würde, als ihre Vorderpferde. Aber inzwischen kann Leni das sehr geschickt händeln, und sich so einen guten ersten Eindruck sichern.

Das Stangentraben

haben wir echt viel üben müssen. Zu unseren Anfangszeiten vor gut einem Jahr wollte die kleine Maus am liebsten immer alle auf einmal überwinden. Inzwischen ist das aber sicher geworden und sie macht das in aller Ruhe und lässt sich auch den darauffolgenden Sprung mit Vorlegestange aus dem Trab schön reiten. Das war schon ein Stückchen Arbeit, sie da so gelassen zu bekommen. Wenn ihr euch mal das You Tube Video vom Training mit Leni und Prinzessin angeschaut habt, dann seht ihr das.

 

Nach dem Trabkreuzchen folgte dann ein Galoppwechsel über Trab, den wir inzwischen auch sicher und ohne großen Aufwand hinbekommen. Gerade im Springreiterwettbewerb  wollen die Richter schon sehen, dass man falschen Galopp erkennt und ordentlich korrigiert. Da die fliegenden Wechsel noch nicht zuverlässig sind, hat sich Leni für die sichere Variante, über Trab zu wechseln entschieden.

Die drei Sprünge, die dann noch folgten machten die beiden gut. Dadurch, das sie beide Oxer etwas dicht kamen, weil die kleine Maus doch nochmal genauer hingeschaut hat, wurde der Stil ein bisschen verschüttelt, das müssen wir im Winter noch üben. Wenn die Beiden die Sprünge  noch besser treffen, wird es auch einfacher schön zu sitzen.

 

Im Großen und Ganzen sind wir aber auch einem guten Weg und mit einer 7,3 durfte Leni die blaue Schleife für den 4. Platz in Empfang nehmen und die Pferde und Reiter wurden auf die Ehrenrunde geschickt, die Prinzessin doch tatsächlich mal dazu nutzte ein paar Freudenhüpfer zu machen.

Das sorgte für kurzes Luftanhalten für  uns Außenstehende, aber alles war gut. Leni blieb oben und wir konnten in der Sonne auf das E-Springen warten.

 

Im E-Springen ging unser Plan fast auf.

Die Sprünge, die Prinzessin schon aus dem Springreiterwettbewerb kannte und schon kleiner gesprungen war, waren kein Problem. Leider schaute sie sich zwei Sprünge, die sie noch nicht gesehen hatte erst mal etwas genauer an und brauchte zwei Anläufe. Aber Leni hat das ganz souverän gelöst, ist noch energischer das zweite Mal angeritten und hat deshalb verdient trotz 2 Stopps eine Grundnote von 6,6 bekommen. Die 6,6 ist die Belohnung dafür, dass man gesehen hat, dass sie sich zu helfen wussten, es gut gelöst hat und den Parcours zu Ende geritten hat.

Natürlich muss  man dann die Fehler abziehen, so dass am Ende wenig übrig bleibt, aber für mich ist es fast wichtiger, dass die Kinder von Anfang an reiten lernen und es auch  mal nicht klappt, als dass sie denken, was will die denn von mir, das geht doch alles.

 

 

 

Mit diesen Erfahrungen, dass nicht alles von alleine geht, dass man Probleme aber lösen kann, geht es für Leni in die Winterarbeit, in der sie viel beim PSK-Training unterwegs sein wird, bei dem sie dann jede Woche in einer anderen Halle reiten, andere Sprünge sehen und viel Routine sammeln können.

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