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Copyright BEMER

Ja, wir gehören dazu.

Zu den immer mehr werdenden begeisterten BEMER-Anwendern.

Aber wie kam es da eigentlich dazu?

Das ist ganz einfach. In meiner Ausbildung werden einem natürlich auch verschiedene Möglichkeiten der physikalischen Tharapien vorgestellt, mit denen ich mich dann sinnvoll unterstützen kann.

Ich möchte ja, wenn ich in der zweiten Jahreshälfte hoffentlich anfange, das Gelernte in die Tat umzusetzen, gut aufgestellt sein und neben dem Lernen des Stoffs, der Gelenk,- und Muskeltechniken, der Akupressur, der Stresspunktmassage, der Neurologie und Leistungsdiagnostik und noch vielem mehr, auch fit sein, was die technische Unterstützung anbelangt.

Aus diesem Grund bin ich am probieren. Manches funktioniert für mich gut, manches probiere ich und verwerfe es wieder und bei einigen Sachen ärgere ich mich, dass ich das erst jetzt kennen gelernt habe.

Dazu gehören neben dem Matrixmobil, das inzwischen mein täglicher Begleiter ist, auch der BEMER.

Jeden Morgen und jeden Abend schleppe ich meine Ausstattung von der Wohnung ins Auto und andersum. Aber das ist es wert.

Wenn ich im Stall ankomme, halten mich viele für einen Packesel, aber das macht nichts, Hauptsache es hilft.

Zum BEMER kam ich über meine Ausbilderin und Pferdeosteotherapeutin Michaela Wieland, die für die Cavallo einen tollen Artikel über die Wirkung des Bemers geschrieben hat, den ich euch hier gleich mal verlinke. Eigentlich könnte ich an dieser Stelle schon aufhören zu schreiben, da hier nahezu alles gesagt wird, was wichtig ist. Schaut auf jeden Fall mal rein.

Als ich Michaela einige meiner Berittpferde vorgestellt habe, riet sie mir dazu das System mal auszuprobieren. Lynn war das erste Versuchsobjekt.

Lynn hatte den BEMER noch nicht mal richtig drauf und schon merkte man, wie sie begann zu entspannen. Das erste Gähnen ließ nicht lange auf sich warten, die Augen wurden immer kleiner und Lynn vergaß die Welt um sich herum.

Auch bei Reiten merkte man ihr, der ihr hoher Muskeltonus ihr manchmal im Weg steht, schnell an, dass das, was die BEMER-Werbung verspricht, bei ihr funktioniert. Nämlich, dass sie schneller loslassen und damit zu einem vernünftigen Takt finden kann, aus dem heraus sich die weitere Arbeit aufbaut. Vielleicht kennt ihr das, das ein Pferd sehr lange braucht, um loslassen zu können und wenn ihr an dem Punkt angekommen seid, an dem man vom Muskeltonus her anfangen könnte zu arbeiten, ist die Luft raus. Am nächsten Tag dasselbe wieder. So kommt man eben nicht vorwärts. Mit der BEMER-Anwendung, die sie regelmäßig vor und nach dem Reiten bekommt, sind wir schneller arbeitsbereit und merken so deutliche Erfolge, was ihre Bewegungsabläufe und den Muskulaturaufbau betrifft.

Lynn wird täglich mit dem BEMER gewellnesst. Sie bekommt die Decke aufgelegt und bemert auf Stufe 3. Gleichzeitig hat sie die Manschette im Genick, was noch punktueller an ihrer Problemstelle wirken soll. Während Lynn bemert hat sie keine Sprechstunde. Für niemanden. Das ist ihre persönliche Wellnesszeit, die ihr ihre Besitzerin nun seit 4 Monaten täglich gönnt.

Der nächste BEMER-Therapiefall ist Alessia.

Alessia, die lange lahm war, mit einer Hufgelenksentzündung und einer darauffolgenden OP über ein Jahr lang ausfiel und gleichzeitig ebenfalls mit einem sehr hohen Muskeltonus, sowie der aus der langen Stehzeit resultierenden Steifheit kämpft hat große Schwierigkeiten einfach mal locker zu sein. Egal ob beim Reiten oder in der Box. Alessia ist immer “on”.

Nachdem der Tierarzt die Behandlung in die Hände des Physios in Zusammenarbeit mit meiner Arbeit ( Doppellonge und Beritt) gelegt hat, stellten wir fest, dass ihre jetzigen Probleme gar nicht mehr aus dem Bereich der Op kamen. Das war alles in Ordnung. Unser Problem lag im Hals. Den galt es jetzt so locker und beweglich zu bekommen, dass Alessia ihn wieder, seiner Bestimmung entsprechend, als Balancierstange für ihren Körper nutzen und damit ordentlich durch den Körper arbeiten kann.

Also war mein erster Weg das Matrixmobil. Den Hals locker bekommen war das Ziel. Aber Alessia war dagegen. Sie spannte so an, dass ich als Matrix-Anfänger keine Chance hatte. Klar, Dr. Randoll selbst hätte das hinbekommen, ich aber nicht. Und so musste ich überlegen, wie ich vorgehen könnte. Also ging ich einen Schritt weiter. Alessia bekam den Bemer auf den Rücken und ich ging gleichzeitig mit dem Matrixmobil an den Hals. Das war unsere Lösung. Über den Bemer fiel auch sie in einen Entspannungszustand, der es mir ermöglichte mit dem Matrixmobil den Hals zu bearbeiten, der nun auch eine ganz andere Konsitzenz hatte als vorher. Na also geht doch, ist halt mal wieder Teamwork angesagt. Inzwischen ist auch Alessia auf einem guten Weg, sieht so gut aus, wie noch nie und Sophie hat jeden Tag aufs Neue Spaß mit ihr zu arbeiten.

Alessia bekommt die Matrix/ Bemer Therapie inkl. Beritt 3 x in der Woche.

Aber nicht nur die Berittpferde werden mit dem BEMER verwöhnt, auch die eigenen geniessen die Therapie täglich.

Bei Ginny hatte ich so meine Bedenken. Ginny gehört ja nicht zu den gehfreudigsten Pferden. Sie in Gang zu bekommen dauert immer so seine Zeit und ich war mir nicht sicher, ob die Stimulierung des Parasympatikus ( Ruhenerv), die der BEMER verspricht, sie völlig runterfährt und sie dann gar nicht mehr laufen wird. Eigentlich hätte ich sie ja gerne wacher, nicht noch ruhiger.

Aber gut, einen Versuch war es trotzdem wert. Ginny hat auch in der Box reagiert, wie alle anderen. Sie hat sich ins Eck gestellt, die Augen geschlossen und abgeschaltet. Das ist in Leonberg manchmal gar nicht so einfach. Ruhe ist nämlich bei uns Mangelware. Irgendwas ist immer los. Aber mit dem BEMER ist das Ginny völlig egal. Sie dreht sich um und schläft. Ja gut, dachte ich, jetzt habe ich sie völlig eingeschläfert, die bekomme ich nie wieder wach.

Aber da hatte ich weit gefehlt. Ginny schläft zwar unter dem BEMER, aber ansonsten ist sie wach. Ui, so kenne ich die ja gar nicht. Aber das ist schon gut so, so mag ich das Mädchen.

Auch bei Ginny nutze ich die Kombination BEMER /MATRIX. Den Bemer nützt sie zum völligen abschalten, mit dem Matrixmobil lockere ich ihre Muskulatur. Eine top Kombi. Bei Ginny merkt man deutlich , wie sie vor allem in ihrer Problemstelle, nämlich dem Rumpfträger und der Brustmuskulatur lockerer wird. Dadurch wird ihre Beintechnik am Sprung besser, und beim Dressurreiten hat man nicht mehr ständig das Gefühl, das die Hinterhand zu stark und zu schnell für die Vorhand ist.

Und da der Beitrag nun auch mal ein Ende finden muss, erzähle ich euch nur noch kurz von Calle, auch wenn ich noch viele weitere Fälle beschreiben könnte, wie wir den Bemer nutzen. Aber das wird dann zuviel hier, das schreibe ich ein anderes Mal.

Calle ist ja momentan noch das Sorgenkind, obwohl er auf einem sehr guten Weg ist, aber ihr kennt mich ja, zu frühe Euphorie gehört nicht zu meinen Charakterzügen. Ich bin da eher mal vorsichtig unterwegs.

Calle hat uns ernsthafte Probleme bereitet. Man sollte es nicht glauben, aber unser allzeit gechillter Kuschelcalle wurde in der Zeit, in der er nur Schritt gehen durfte zum wilden Tiger. Schritt war Mangelware und das war echt ein Problem. Calle war so angespannt, dass er nur auf ein winziges Geräusch gewartet hat um zu explodieren. Und Calle ist ja erstens nicht gerade ein Pony, zudem hat er die Angewohnheit, sich in der Explosion mit dem Hintern zum Führer zu drehen und zu treten. Und das gezielt. Da steckt wohl ein kleines A… drin. Reiten war genauso schlimm, Führmaschine und Paddock unmöglich. Das war natürlich keine tragbare Situation für ihn und ich denke, in dieser Zeit wurde leider der Grundstein gelegt, dass sich die Heilung jetzt so hinzieht. Das operierte Bein kam einfach nicht zur Ruhe, die es dringend gebraucht hätte. Aber ich konnte ihn ja auch nicht dauerhaft unter Beruhigungsmittel stellen.

Bis der BEMER kam. Erst dachte ich mir gar nichts dabei, als ich ihm den BEMER draufgemacht habe und ihn geführt habe. Er war brav. Was war denn da los? Eine Mitreiterin in der Halle fragte mich, ob der sediert ist?

Nein, ist er natürlich nicht, aber er hatte beim Führen den BEMER drauf. Das schien unsere Lösung zu sein. Seit Calle regelmäßig bemert ist er wieder so, wie wir ihn kennen. Entspannt, zufrieden und vor allem kann man ihn wieder auf den Paddock stellen, ohne dass er sich umbringt. So kamen wir in den letzten 4 Monaten wieder ein ganzes Stück weiter, weil der Fuß jetzt einfach die Ruhe bekommt, die er braucht zu heilen, ohne, dass sich das Gelenk immer wieder neu entzündet. Übrigens BEMERT Calle nicht nur mit der Decke, bei ihm setzen wir auch die Gamasche vor allem an den Problembeinen vorne rechts und hinten links ein.

Aufgrund meiner Erfahrungen mit dem BEMER, die mich absolut überzeugt haben und jeden Tag aufs Neue überzeugen, habe ich mich entschieden selbst BEMER PARTNER zu werden.

Das heißt, ich habe nach einer Schulung die Berechtigung den BEMER zu verkaufen, und euch, für den Fall, dass ihr euch dafür interessiert, umfassend zu beraten.

Gerne kann ich euch auch mit Michaela Wielands Unterstützung Vorträge zur Funktion der Mirkrozirkulation bei Mensch und Tier anbieten, was ja der Grundsatz der Bemer-Therapie ist. Falls ihr so etwas bei euch organisieren wollt ( im Umkreis von 100km um Leonberg), kann ich das gerne für euch organisieren.

Ebenfalls biete ich an, dass ihr den BEMER für euer Pferd bei mir ausprobieren könnt. Meldet euch einfach kurz bei mir, wenn ihr Interesse habt.

Wenn ihr den kleinen Banner am Ende des Blogs anklickt, kommt ihr direkt auf meinen BEMER-Shop, auf dem ihr das System für Mensch und Pferd auch direkt bestellen könnt. Allerdings sage ich euch gleich, mit einer Bestellung habt ihr mich auch an der Backe, da ja die Einweisung in das System Bestandteil des Verkaufs ist. Falls ihr also von weiter weg kommt und den Bemer bestellen wollt, bitte ich euch vorher kurz Kontakt mit mir aufnehmen, damit wir besprechen können, wie wir es machen

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