Heute möchte ich euch Leonie und ihr Scheckpony Perina vorstellen.

 

Das  mit der Teamvorstellung ist gar nicht so einfach, wenn da einfach dein Reitlehrer kommt und sagt: “Schreib mal was”

Aber meine Mädels sind tapfer, und setzen sich trotz Ferien hin und schreiben für mich und für euch ein paar Zeilen auf, damit ihr wisst,  mit wem ihr es zu tun habt, wenn ihr unsere Team-Beiträge lest.

Jeder von den Mädels ist aufgefordert sich und sein Pony einfach in eigenen Worten zu beschreiben und hier habt ihr nun die Vorstellung von Leonie.

Hi Leute heute möchte ich mich bei euch vorstellen

Ich bin Leonie, gerade 14 Jahre alt geworden und reite  mit meiner Lewitzer Scheckstute Perina seit dem letzten Winter bei Silke.

Aber ich erzähle mal von Anfang an:

eigentlich wollte ich schon immer reiten. Seit ich denken kann, gab es nichts anderes als die großen Vierbeiner, die mich fasziniert haben. Das muss ich wohl irgendwie von meiner Mutter  geerbt haben, die früher selbst geritten ist.

Und so meldete mich meine Mutter vor 4 Jahren in einer Ponyschule an. Ich sollte da mal reinschnuppern und schauen, ob mir das wirklich so gut gefällt, wie ich dachte.

Schon nach wenigen Reitstunden war mir klar. Das möchte ich weiterhin machen, aber nicht nur einmal in der Woche, sondern immer, am besten jeden Tag und am besten rund um die Uhr.

Ein Jahr lang ritt ich also einmal in der Woche in der Ponyschule, aber  Mama hatte schon längt die Fühler ausgefahren, wie man das intensivieren kann. Sie selbst hat da ja auch Spaß daran und so kam ich zu meiner ersten Reitbeteiligung.

Von da an gehörte alles dazu

das ganze Drumrum, was den Umgang mit dem Pferd so schön macht war ab da unser tägliches Hobby.

Dem Pony ein schönes Bettchen richten, das Sattelzeug pflegen, das Pony betüddeln, kuscheln, spazieren gehen und einfach Zeit mit dem Pony verbringen, das war es, was mich neben dem Reiten her faszinierte. Natürlich reite ich gerne, aber das Ganze was dazugehört macht mir eben genauso viel Spaß.

Allerdings konnte ich meine erste Reitbeteiligung nicht so lange behalten, weil der kleine Welsh-Wallach sehr schnell zu klein für seine Reiter wurde und so an eine Familie mit kleinen Kindern verkauft wurde, die auf ihm das Reiten lernen dürfen. Ich konnte zum Glück auf die etwas größere Perina umsteigen.

Perina ist eine nun 12-jährige charakterstarke und freundliche Lewitzerstute. Sie ist für jeden Spaß zu haben und gibt immer ihr Bestes. Bevor ich sie bekam ist sie auf Turnieren schon E-Springen, Reiterwettbewerbe und Dressurreiterwettbewerbe gegangen. Ich hatte also das große Glück ein Verlasspony zu haben, auf dem ich ohne Angst reiten lernen konnte und zu der ich sehr schnell Vertrauen aufgebaut habe. Perina ist aber auch einfach ein Goldstück, der man in jeder Situation vertrauen kann.

Leider hatte ich sie aber nur einmal in der Woche und ich wollte so gern noch mehr Zeit mit ihr verbringen.

Auch wenn ich am Anfang noch sehr skeptisch war, weil mir Perina im Vergleich zum vorigen Pony riesengroß vorkam, so merkte ich schnell, was sie für einen tollen Charakter hat und fasste Vertrauen zu ihr und sie zu mir.

Immer begleitet von meiner Mutter, wurde unser Zusammensein in die richtigen Bahnen gelenkt und so wuchsen wir schnell zu einem tollen Dreierteam zusammen.

 

So kam es dann letzten Sommer im Juli, dass meine Eltern mir meinen größten Traum erfüllten. Perina wurde zu meinem eigenen Pony und gehörte ab sofort ganz offiziell und jeden Tag zur Familie. Jetzt musste ich ihr aber auch reiterlich gerecht werden und so schauten wir uns nach  Reitunterricht um und landeten bei Silke.

Die Chemie zwischen uns stimmte, sie nahm mich und. Perina, so wie wir sind und deshalb nahmen wir die 25 min, die wir von unserem Stall zur Reithalle reiten mussten gerne in Kauf Kein noch so fieses Wetter konnte uns davon abhalten mindestens zwei mal in der Woche den Weg nach Leonberg anzutreten. Und das war manchmal echt übel in diesem nassen, kalten Winter, aber so war das halt. Das Pony wollte bewegt werden, ich wollte was lernen und das war es uns dann wert.

Im Mai gab es dann eine Veränderung und seitdem steht Perina direkt im Reitverein. Wir geniessen es natürlich die kürzeren Wege zu haben und seitdem geht es mit dem Training auch nochmal einen ganzen Schritt vorwärts.

Perina und ich wachsen jeden Tag ehr zusammen und, lernen voneinander und miteinander-  es macht einfach Spaß und ich bin gespannt, was die Zukunft für uns noch bringt.

Im Juni haben wir dann auch unser erstes Turnier gemeinsam geritten. Auf dem Heimturnier in Leonberg ritten wie eine E-Dressur und eine Dressurreiter-E. In der ersten Prüfung konnten wir uns gleich hinter unserer Freundin Antonia über den zweiten Platz freuen, in der zweiten Prüfung zeigt mir Perina aber dann, dass es auch mal Tage gibt, an denen sie keine Lust hat und ging mir in eine gruselige Ecke nicht hinein. In der Prüfung waren wir dann nicht platziert, aber das ist ja genau das, was die Zusammenarbeit mit den Pferden ausmacht.  Es ist nicht jeder Tag gleich, jeder Tag bringt  neue Herausforderungen, mal klappt alles, mal klappt es nicht.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wo mich der  Weg mit meinem Goldpony noch hintragen wird. Inzwischen haben wir auch mit den ersten Sprüngen begonnen und ihr werdet sicherlich mal wieder von uns hören.

Bis dahin viele liebe Reiter,- und Pferdegrüße von mir und meiner Perina

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