Mitte Dezember ist es traditionell Zeit für die Weihnachtsfeier im Reitverein.

Auch, wenn dieses Datum irgendwie immer so plötzlich und ohne Voranmeldung kommt und uns zwei Tage vorher noch so viele Sachen einfallen, die man noch hätte machen können und irgendwie auch immer ein bisschen Panik aufkommt nicht genug geübt zu haben, so verfliegen diese Ängste schnell, wenn es erstmal losgeht.

Bisher standen wir am Ende der Veranstaltung dann doch immer mit einem Grinsen im Gesicht da, weil in der Summe doch alles funktioniert hat.

Meiner Meinung nach macht ja auch nicht ein einzelner Programmpunkt, so wie ihn bei uns die verschiedenen Reitlehrer einstudieren, sondern das Gesamte das Gelingen der Feier aus.

Die Kombination also aus Programmpunkten, Kostümen und natürlich auch ganz wichtig, der Musik.

Mit der Musik begann auch die diesjährige Weihnachtsfeier, deren Spendensammlung an das Kinderhospiz in Leonberg ging.

Unsere Organisatorin Kathrin eröffnete die Weihnachtsfeier mit Felize Navidat.

Spätestens jetzt waren alle Zuschauer auf der gut besuchten Tribüne in Weihnachtsstimmung.

 

Nach einer kurzen Ansage des Vorstandes ging es dann auch mit dem Programm los.

Auch, wenn es ganz schön kalt war, die Mädels am Glühweinstand sorgten dafür, dass wenigstens innerlich keiner frieren musste.

Den Anfang machten die “grossen” Voltis mit ihrem Pferd Gladstone.

Da war was los, als plötzlich überall aus dem Publikum die Wichtel gesprungen kamen, sich dann formierten und eine beeindruckende Vorstellung auf Gladstone lieferten.

Wenn ich bedenke, dass ich  mir schon alleine beim Aufsprung im Galopp das Bein gebrochen habe, dann ist die Leistung, die die Mädels da in schwindelerregender Höhe bringen, bewundernswert.

 

Auch die Ponygruppe hatte sich etwas einfallen lassen.

Mit den aufwändig geschmückten Schul,- und Privatponys zeigten sie eine Weihnachtsgeschichte rund um den Weihnachtsmann, der leider das Fest verschlafen hat und deshalb auf die Hilfe seiner reitenden Engel angewiesen war.

Und da nicht für alle Ponygruppenkinder Ponys da sind, waren auch einige Engel zu Fuß unterwegs und so kamen die Geschenke doch noch rechtzeitig an.

Nach der Springquadrille, die den Zuschauern wieder eingeheizt hat, waren meine Mädels und Dennis unser Anführer am Start.

Eine 8er-Quadrille hatten wir vorbereitet. Schon unsere Übungsstunden im Vorfeld waren legendär, mit Punsch und Gebäck hatten wir schon vorher wahnsinnig viel Spaß. Aber das kennt man ja so von uns.

Anna, Dennis, Petra, Amelie, Leni, Maya, Antonia und Leonie ritten zu “In der Weihnachtsbäckerei”, passend ausgestattet vom örtlichen Bäcker und mit einer großen Basteleinlage von Petra, die alle  mit Lebkuchenmännern für die Schabracken ausgestattet hatte, eine gelungene Quadrille.

Im Schwierigkeitsgrad waren wir noch nicht am Limit der 8 angekommen und so können wir uns auf die weiteren Übungsstunden freuen, da ja nach der Weihnachtsfeier der Pferdemarktschausonntag auf dem Programm steht und wir sicher nochmal Gelegenheit haben werden unsere Quadrille zu verfeinern.

Aber was wäre eine Weihnachtsfeier ohne Rentier und Nikolaus?

Auch der hat sich Zeit genommen und bei uns reingeschaut.

Annika und ihr Pony Robbie hatten den Sulky beladen mit Geschenken angespannt und nach ein paar Runden, die den beiden sichtlich Spaß machten, durften sich alle Kinder, die anwesend waren ein Geschenk vom Nikolaus abholen und Rentier Robby mal von Nahem ansehen.

 

Nach eineinhalb Stunden Programm durften dann die Kinder noch auf unseren Schulponys zum Ponyreiten kommen und wir ließen den  Abend im Casino ausklingen.

Am Ende blicken wir auf eine gelungene, harmoische Weihnachtsfeier zurück, die im Verein eben genau davon geprägt ist, dass sich hier viele verschiedene Menschen und Ausbilder zusammentun, jeder seine Ideen einbringen und umsetzen kann und dadurch immer ein buntes und abwechslungsreiches Programm entsteht.

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